Schweden Schützen Gilde Kranzberg
 

      Schweden Schützen Kranzberg Geschichte 2001-2010

Am 27.10.2001 wurde im kleinen Rahmen unser 30jähriges Vereinsjubiläum gefeiert. Nach einem Gottesdienst in der Kranzberger Kirche und einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder ging es in einem kleinen Festumzug zur anschließenden Feier ins Sportheim. Dort waren alle Vereinsmitglieder mit Familie sowie Freunde eingeladen.

Schützenmeister Josef Ostermeier sen., ließ in einer sehr schönen und bewegenden Rede einen Rückblick auf 30 Jahre Vereinsgeschichte.

In diesem feierlichen Rahmen wurden die Gründungsmitglieder sowie die Mitglieder der „ersten Stunde“ für 30 Jahre Mitgliedschaft sowie treue Dienste um den Verein geehrt.

Das waren: Brand Peter sen., Eigelsperger Rudolf, Enghofer Josef, Eppelsheimer Rudolf, Frey Guido, Goller Christian, Kohlmaier Erich sen., Kohlmaier Johann, Weber Franz, Muttenhammer Gerda, Muttehammer Johann, Nöhmeier Otto, Ostemeier Hermann, Ostermeier Josef jun., Ostermeier Josef sen., Reichelt Herbert und Wolf Hans.

Und eine ganz besondere Auszeichnung wurde dem Schützenmeister Josef Ostermeier sen., verliehen. Er wurde zum „Ehrenschützenmeister“ ernannt, als Anerkennung für seine 25jährige Tätigkeit als Schützenmeister. Alle Anwesenden Gäste gratulierten ihm mit einem tosenden „Dauer-Applaus“ und freuten sich mit ihm auch über das geschenkte Spanferkel. Zum Ausklang unseres Jubiläums zeigte Johann Muttenhammer aus seinem Archiv zwei alte Filme, die bei früheren Festlichkeiten der Schweden-Schützen aufgenommen wurden.


Seit 19.07.2002 gibt es bei den Schweden-Schützen, neben dem Schützenkönig, auch einen Schützen-Kaiser. Erstmals wurde im Juli 2002 zum Kaiserschießen geladen. Hier treten alles bisherigen Schützenkönige gegeneinander an. Geschossen wird mit zwei alten Vereinsgewehren und ohne besondere Schießausrüstung. Den ersten Kaisertitel des Vereins sicherte sich  Hans Wildgruber (vor Klaus Kohlmaier und Peter Brand jun.).


Dann kam die Weltmeisterschaft im Schießen 2002 in Lathi/Finnland und wir hatten, Dank Petra Horneber, wieder was zu feiern. Petra holte sich die Goldmedaille im Dreistellungskampf mit dem Kleinkaliber, die Silbermedaille mit der Mannschaft (Dreistellung und Kleinkaliber) und Bronze mit der Mannschaft (Kleinkaliber liegend).

Am 10.07.2002 wurde Petra Horneber von einer Abordnung der Schweden-Schützen sowie dem Schützengau Freising am Münchner Flughafen empfangen. Die Ehrungsfeier fand am 02.08.2002 im Sportheim statt. Zu den Gratulanten gehörten neben den Schweden-Schützen auch die Gemeinde Kranzberg, vertreten durch 1. Bürgermeister Robert Scholz, sowie der Schützengau Freising. Für die musikalische Unterhaltung auf der Ehrungsfeier, zu der die ganze Bevölkerung eingeladen war, sorgte die „Ampertaler Blechmusik“.


Dann richteten wir am 31.05.2003 erstmals, mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Kranzberg, das Bürgerfest aus. Herr Bürgermeister Robert Scholz sowie Schützenmeister Ferdinand Rottenfußer eröffneten das Bürgerfest. Die „Musikkappelle Allershausen“ sorgte für die Musikalische Unterhaltung. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte, ließ sich keiner die gute Stimmung verderben und es wurde ein gelungenes Fest, so dass sich die Anstrengungen und die viele Arbeit auch lohnten.


Zweiter Kaiser der Schweden-Schützen wurde am 25.07.2003 dann Franz Spitzweck.


Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kranzberg wurde für den 01. Mai 2004 ein neuer Maibaum hergerichtet und nach alter Tradition, und mit Unterstützung der anwesenden Gäste, per Hand aufgestellt. Auf der dazugehörigen Maifeier, die im Feuerwehrhaus stattfand, führten dann die Schweden-Schützen noch den extra einstudierten Bandltanz auf. Bei dem, von der SZ und dem Hofbräuhaus Freising, ausgerichteten Maibaumwettbewerb sicherten wir uns schließlich auch noch den ersten Platz. Bei diesem Wettbewerb wurden alle angemeldeten Maibäume, deren Taferl, die Sprüche sowie die Standorte bewertet. Die, vom Hofbräuhaus Freising, für den Gewinner gestifteten 150 Liter Bier haben wir uns beim Helferessen schmecken lassen.

Das Sprücherl auf unserem Baum lautete: Der Maibaum eines schönen Dorfes Zier,

wie viele ihn bestaunen hier.

Er ist eine wahre Pracht,

Feuerwehr und Schwedenschützen haben ihn gemacht.


Franz Spitzweck konnte am 23.07.2004 seinen Titel verteidigen und blieb Schweden-Kaiser.


Am 28.08.2004 wurde erstmals der Sommerbiathlon der Schweden-Schützen ausgetragen. Nur ganz vorsichtig meldeten sich fünf Teams zu diesem Wettkampf an. Was sich in den folgenden Jahren (der Biathlon wurde seit dem jedes Jahr veranstaltet) ändern sollte, dann bis zum Jahre 2006 melden sich dann pro Jahr bis zu zehn Teams an. Auch immer mehr Zuschauer und Fans fanden sich ein, denn spannend wurde es garantiert immer. Und so läuft unser Biathlon ab: Die Mannschaften bestehen aus je zwei Teilnehmern, wobei der zweite Teilnehmer erst dann startet, wenn der erste Teilnehmer seine Durchgänge vollständig absolviert hat. Insgesamt werden drei Kilometer gelaufen, wobei nach dem ersten und zweiten Kilometer je 5 Schuß auf Klappscheiben abzugeben waren. Für jeden Fehlschuß muss eine Strafrunde zu 100 Meter gelaufen werden. Im anschließenden Sommerfest, zu dem alle Biathleten, Gäste und Fans eingeladen sind, finden dann die Siegerehrungen statt.


Jedes Jahr sind die Schweden-Schützen am ersten Adventsonntag auch auf dem Kranzberger Christkindlmarkt mit einem Stand für Waffeln und Crepes vertreten. Hier sind hauptsächlich die Schweden-Damen aktiv, sie kümmern sich um die Einkäufe, die Teigvorbereitung, die Zubereitung im Stand sowie den Verkauf am Christkindlmarkt. Zum Auf- und Abbauen des Christkindlmarktstandes helfen dann die Schweden-Männer wieder mit. Und seit 2005 kann man sich am Christkindlmarkt auch warme Liköre an der Schweden-Bar schmecken lassen.


Die „Schweden-Böller“, die Böllergruppe der Schweden-Schützen, nahmen am 07.06.2005 am Landkreisböllertreffen teil, was in 2005 am Kranzberger Sportplatz stattfand. Hierzu trafen sich insgesamt ca. 60 – 70 Böllerschützen mit ihren Schießmeistern. Es war ein tolles und lautstarkes Erlebnis, was sich auch viele Zuschauer nicht entgehen lassen wollten.


Der Schützen-Kaiser 2005 (17.05.05) wurde unser Schützenmeister, Ferdinand Rottenfußer, der den zweifachen Kaiser Franz Spitzweck entthronen konnte.


Wohl einer der spannendsten Vergleichskämpfe in der Geschichte der Schweden-Schützen wer der am 07.10.2005 gegen „Germania Prittlbach“, dem Vizemeister der Bundesliga 2004/2005. Der Verein, in dem Petra Horneber ebenso Mitglied ist wie bei uns.

Mit je 26 Schützen traten die beiden Vereine im Schießstand in Prittlbach gegeneinander an, wobei je die besten 20 Schützen mit ihren Ring- und Teilerergebnissen gewertet wurden. Da sich Petra Horneber nicht entscheiden konnte, für welchen Verein sie starten sollte, ist sie kurzerhand für beide Vereine angetreten. Unverhofft haben wir diesen Vergleichskampf mit 4176:4017 Punkten gewonnen. Logisch, dass da anschließend noch in Prittlbach gefeiert wurde.


In der Gaumeisterschaft am 11.03.2006 konnten sich gleich zwei unserer Schützendamen in die vorderen Plätzen schießen. Evi Reiser gewann die Gaumeisterschaft mit 388 + 100,3 Ringen und Rita Prüger wurde 6. mit 380 + 96,8 Ringen.


Hans Wildgruber hat sich am 07.07.2006 den Kaiser-Titel (er war der erste Kaiser bei den Schweden-Schützen) wieder zurückgeholt.


Nach „mehrjähriger“ Biathlonerfahrung haben sich zwei Mannschaften der Schweden-Schützen zum 1. Oberappersdorfer Sommerbiathlon am 22.07.06 angemeldet. Die Jugendmannschaft mit Rottenfußer Christoph, Markus und Thomas wurde 2. (von 6 Mannschaften) und die Erwachsenenmannschaft belegte mit Rita Prüger, Herbert Jositz und Markus Koch den 5. Platz (von 10 Mannschaften).


September 2006: Evi Reiser gewann die Bayerische Meisterschaft und wurde 3. bei der Deutschen Meisterschaft im Vorderladerschießen in Moosburg. Schützenmeister Ferdinand Rottenfußer gratulierte Evi zu der tollen Leistung in der Generalversammlung am 15.09.06.


Am Samstag den 28.10.2006 fand das Top-Fußballspiel dieser Saison statt. Es spielten in der ausverkauften „Ampertal-Arena“ die Laienspielgruppe gegen die Schweden-Schützen. In diesem Spiel, bei dem es mehr um den Spaß als um den krampfhaften Siegeswillen ging, standen sich zwei gemischte Teams (Männer und Frauen) der „Spitzenklasse“ gegenüber. Obwohl nicht alle Spieler Fußballschuhe zur Verfügung hatten wurden trotzdem höchste Leistungen gebracht. Nach kurzem Abtasten des Gegners ging es aber dann schon zur Sache und die Schweden-Schützen gingen durch Claudia Schulz nach hervorragender Vorlage von Buwe Vogl  mit 1:0 in Führung. Die Laienspieler, welche schon Profimäßig mit einem Sanitäter-Team angereist waren,  bauten ihre gefoulten Spieler, die schon gerne einmal ein bisschen länger liegen blieben, mit einem oder zwei Stamperl Schnaps wieder auf. Doch das konnte die Schweden nicht aufhalten und sie erzielten vor der Pause wiederum durch Claudia Schulz das 2:0. In der Halbzeit stärkten die Sanitäter ihre Mannschaft auf´s Neue. Doch den wahren Zaubertrank hatten die Schweden mit ihren Goaß Maß´n dabei. Sie erwiesen sich als der richtige Treibstoff zur Halbzeit. In der zweiten Hälfte  kamen die Laienspieler besser ins Spiel und holten gleich einen Elfmeter raus. Bettina Badhorn vergab. Doch sie gaben nicht auf und schossen durch Johannes Bäumel den Anschlusstreffer. Dann aber war wieder die Zeit der Schweden gekommen. Der bessere Treibstoff machte sich bemerkbar. Sie waren nicht mehr zu bremsen und bombten durch die eingewechselten Frühbeisen´s, 2 mal Florian und 1 mal Lothar, noch 3 Tore ein. Der hervorragende Torwart der Laienspieler, Albert Wirth, der ein noch höheres Ergebnis verhinderte war an den Gegentoren chancenlos. Aus dem Trikotwechsel und dem gemeinsamen Duschen wurde zwar nichts aber das Fass Freibier im Sportheim ließen sich alle schmecken. Hier wurde dann auch zur späten Stunde noch das Spiel analysiert und neue Taktiken für das Rückspiel ausgetüftelt. Hoffen wir auf die gleiche Fairness und Gaudi. Das Ergebnis ist doch nur Nebensache.   


Gaumeisterschaft 2007 des Schützengaues Freising:

Herzlichen Glückwunsch an unsere Damenmannschaft! Evi Reiser, Claudia Schulz und Rita Prüger wurden mit 1.147 Ringen Damen-Gaumeister 2007. Sie hängten mit 5 Ringen Vorsprung den Zweitplatzierten, die SG Niederhummel, und mit 6 Ringen Vorsprung den Drittplatzierten, die Isarschützen Ampertal Freising, ab.


Bürgerfest und Kapelleneinweihung am 22.07.2007 auf dem Pantaleonsberg:

Nun war es endlich soweit, nach der umfangreichen Sanierung des Pantaleonsberges konnte das erste Bürgerfest mit Einweihung der Kapelle dort stattfinden.

Die Freiwillige Feuerwehr und die Schweden-Schützen Kranzberg richteten das Fest aus. Stolz sprachen Bürgermeister Robert Scholz, Landrad Manfred Pointner und Sonja Kieslinger zu der Vielzahl an Gästen, die sich bei durchwachsenem Wetter auf dem Pantaleonsberg einfanden und mitfeierten. Die Kapelleneinweihung wurde von Weihbischof Bernhard Haßlberger vorgenommen. Zur musikalischen Unterhaltung wurde die „Allershauser Blaskapelle“ eingeladen.


Mai 2008: Wie schon in 2004 stellte das bewährte Team, die Freiwillige Feuerwehr und die Schweden-Schützen Kranzberg, auch in 2008 wieder den Maibaum auf. Dieses Jahr gab es zusätzlich zur gelungenen Maifeier auch noch eine Überraschung. Kommandant Erich Frank hat unseren Maibaum zum „Maibaum-Wettbewerb“, den des Freisinger Tagblatt zusammen mit dem Hofbrauhaus FS ausrichtet, angemeldet. Und wir haben den 1. Platz gemacht! Ja, unserer war den schönste Maibaum im Landkreis FS. Von der Jury wurde neben dem Gesamteindruck des Baumes auch der Standort, die Taferl des Baumes und  der Spruch bewertet. So konnten wir uns über 150 Liter Freibeier vom Hofbrauhaus FS freuen.

Hier unser Maibaumspruch: Wia da Himme weiß und blau,

strahlt er über d‘ Amperau.

Ghobelt, gstricha und bewacht,

von der Feuerwehr und den Schweden-Schützen gmacht.


03.12.2008 Fußball-Rückspiel der Schweden-Schützen gegen die Laienspielgruppe Kranzberg:  Den Sieg holten sich dieses Mal, in einem erneut sehr spannenden und nervenaufreibenden Spiel, die Laienspieler mit einem Endstand von 8:7 nach Elfmeterschießen (5:5). In der Gesamtwertung des Hin- und Rückspieles steht es nun 1:1. Aber egal, es war auf jeden Fall wieder ein Grund um zu feiern.


Gaumeisterschaft 2008 des Schützengaues Freising:

Erneut konnten wir einen Meister aus unserem Verein beglückwünschen. Unsere Mannschaft der Klasse Junioren A mit Christopher Küster, Markus und Christoph Rottenfußer errangen den 1. Platz mit 1.098 Ringen.

Unsere Damenmannschaft (Rita Prüger, Evi Reiser und Corinna Schubert) erkämpfte sich einen ordentlichen 2. Platz mit 1.136 Ringen.

Ebenfalls den 2. Platz sicherte sich unsere Luftpistolenmannschaft mit Dieter Schulz, Johann Wildgruber und Ferdinand Rottenfußer mit 1.033 Ringen.

Und Meister im Einzel der Luftpistole Junioren B wurde Thomas Rottenfußer mit 327 Ringen.


13.03.2009 Vergleichskampf gegen SG Ampertal Weng in Kranzberg:

Nachdem wir den Vergleichskampf mit 1.870 : 1.793 Ringen für uns gewinnen konnten, lud uns Alfons Wildmoser, Schüztenmeister von Wenig, sofort zum Rückkampf nach Weng ein. Dort werden wir dann auch mal beim traditionellen Zimmerstutzenschießen mitmachen.


Herbst 2009: Von Benno Rottenfußer bekamen wir die neuen (wie zuvor auch schon die anderen) Trainingsjacken gesponsert.  Vielen herzlichen Dank hierfür.


23.10.2009 Rückkampf des Vergleichsschießens gegen die SG Ampertal Weng in Weng:

Dabei war es gar kein klassisches Vergleichsschießen. Die Wenger haben uns zu Ihrem „Traditionsschießen“ eingeladen.

Eröffnet wurde das Traditionsschießen, in dem mit einem Zimmerstutzen das Bierfaß „angeschossen“ wird. Nach 3 Fehlschüssen durch Georg Brunner hat dann Franz Spitzweck im ersten Versuch das Faß „angezapft“ bzw. „angeschossen“. Ferdinand Rottenfußer beendete schließlich das „Ritual“ in dem er das Faß endgültig anzapfte und die erste Maß ausschenkte.

Nach dem „Anzapfen“ ging das eigentliche Traditionsschießen los. Hier versuchte jeder Schütze, geschossen wurde in Tracht, mit einem Zimmerstutzen auf 5 Schuß die meisten Ringe zu erreichen.


Mai 2010 Bayerische Meisterschaft in Hochbrück:

Glückwunsch an Evi Reiser! Nachdem Evi bei der Gaumeisterschaft in der LG-Damen-Altersklasse den Meistertitel mit 382 Ringen holte, wurde sie noch Meister auf der Bayerischen Meisterschaft im Kleinkaliber mit 287 Ringen.

Vizemeisterin wurde sie bei den Bayerischen Meisterschaften im Luftgewehr mit 382 Ringen. Und beim Vorderladerschießen qualifizierte sie sich sogar für die Deutsche Meisterschaft.

Schließlich wurde Evi bei der Deutschen Meisterschaft im Luftgewehr 18. Mit 380 Ringen.

Herzlichen Glückwunsch.